Presse

PRESSESTIMMEN ZU „Auf die Welt“

Stern, 07.05.2015

Der stets unterschätzte Songwriter Wolfgang Müller nimmt es mit seiner Kunst zum Glück sehr genau. „Auf die Welt“ enthält kein gebrauchtes Wortspiel, keine Second-Hand-Idee. Stattdessen lauter Texte voller Poesie und Präzesion. Zusammen mit berührenden Melodien entsteht das Meisterwerk eines Mannes, der so wirkt, als wolle er gleichzeitig nach Hause und ganz weit hinaus.

Süddeutsche Zeitung, 10.09.2015

Gerade mal eine halbe Stunde dauert die hochkonzentrierte Liedersammlung, an der Müller drei Jahre gearbeitet hat. Wo andere Liedermacher sich auf die Texte konzentrieren, die von Melodien getragen werden, gerät bei Müller die Musik selbst zur Lyrik, die eine weitere, verbale Lyrik trägt, welche indes ob ihrer wunderbaren Sprache bald schon zur Musik erblüht.

Brigitte #11, 12.05.2015

Seine Musik ist nicht dafür gemacht, Menschen von den Stühlen zu reißen. Die Qualitäten von Wolfgang Müller sind andere. Er schreibt Lieder, die einen einhüllen wie eine Wolldecke, wenn man an einem schönen, aber kühlen Frühlingsabend in der Dämmerung auf einer Bank am See sitzt. […] Auf die Welt heißt seine neue Platte. Sie ist etwas ganz Besonderes.

faz.net, Album der Woche

Die Songs von Wolfgang Müller strahlen eine Ruhe aus, die für deutschsprachige Popmusik außergewöhnlich ist. Wo das lyrische Ich hadert, klingt der Sänger felsenfest, auch auf dem neuen Album „Auf die Welt“.

Piranha 05/2015

Kaum ein anderer Geschichtenerzähler in Deutschland verfügt über eine vergleichbar poetische SPrache. Seine Texte kann man getrost auseinander falten, ohne zu einem Ende zu gelangen.

Intro 05/2015

Die Figur des jammerigen Singer/Songwriters ist nicht ganz zu Unrecht häufig Ziel von Spott und Häme. Warum geht dann Wolfgang Müller dennoch so was von klar? Weil er sich auf seinem Album »Auf die Welt« (Fressmann) eben nicht permanent um sich selbst dreht, sondern als präziser Beobachter mit warmherziger Gnadenlosigkeit ebendiese Welt mehr beschreibt als analysiert und seine kratzige, dunkle Stimme eben keine klagende oder erklärende, sondern immer eine erzählende ist. Geheimnisvoll und schön.

PRESSESTIMMEN ZU „ÜBER DIE UNRUHE“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.12.2012

Dieser Albumtitel ist die schönste Ironie: Wolfgang Müllers „Über die Unruhe“ gehört vielleicht zu den ausgeruhtesten Produktionen der Popgeschichte. Jedes einzelne Lied strahlt das hohe Gut der Ataraxia, der Gemütsruhe selbst noch im Angesicht der Katastrophe aus. […] Dass es für Songs in dieser Manier mit denen von Niels Frevert ein unausweichliches Vorbild gibt, tut der Originalität keinen Abbruch.[…] Indem Wolfgang Müller dann aber mit „Trost im Stich“ auch noch ein Lied des ebenfalls gedankentiefen und lyrisch ausgereiften Markus Berges von der Band „Erdmöbel“ covert, beansprucht er selbstbewusst einen Platz in der Führungsriege neuer deutscher Singer/Songwriter, der ihm auch zusteht.

STERN, 13.12.2012

Niemand schreibt so vieldeutig hintersinnige Liebeserklärungen an das Leben wie der Hamburger Songwriter Wolfgang Müller. Sein neues Album „Über die Unruhe“ klingt stolz und schön, poetisch und nachdenklich, manchmal wie mit dem Mute der Verzweiflung geschrieben. Bitter wird Müller nie. Das allein schon ist in diesen Zeiten große Kunst.

Rote Raupe, 18.12.2012

Wolfgang Müller hat sich auch ganz ohne großes Getöse den Ruf erspielt, einer der fähigsten Songschreiber dieses Landes zu sein, was er mit »Über die Unruhe« einmal mehr ziemlich eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Nassauische Neue Presse, 07.01.2012

Dieser Musiker trägt seine klugen und poetischen Gedanken so unaufdringlich vor, dass man gerne die Ohren in die weichen, frisch duftenden Klangteppiche legt, die er in Liedern wie „Unter freiem Himmel“, „Immer noch Fahrrad“, oder „Fast wie von selbst“ ausrollt.

nilson.de, 16.12.2012

Selten war ein Album so randvoll mit Weisheiten und schlauen Wörtern. Lange habe ich nicht mehr so viel zitierfähige Texte gehört, wie in diesem Album.[…] Dieses Album kann blind gekauft werden.

alternativmusik.de, 14.12.2012

Wenn einer Wolfgang Müller heißt, dann muss er schon was besonderes leisten, um unter den Millionen Müllers, die es gibt, aufzufallen. Wolfgang Müller, Liedermacher und Wahl-Hamburger, ist dieses mit seinem neuen Album Über die Unruhe eindrucksvoll gelungen. […] Oft genügt eine Akustikgitarre und diese Stimme, die beizeiten an den so schmerzlich vermissten Nils Koppruch […] erinnert, um eine Stimmung zu erzeugen, wie sie intimer kaum werden kann. Müller beherrscht diese Kunst nahezu perfekt.

joinmusic.de, 13.12.2012

“Über die Unruhe” ist ein Glücksfall für die deutschsprachige Vertonte-Gedichte-Tradition. […] Das Licht am Ende des Tunnels ist ein Album von Wolfgang Müller.

PRESSESTIMMEN BISHERIGER VERÖFFENTLICHUNGEN

Akustik Gitarre 06/11

Es gibt in Deutschland nicht viele Dichter, die als Sänger, Texter und Gitarrist gleichermaßen versiert sind. […] Müller vereint versiertes Gitarrenspiel, eine ausdrucksstarke Stimme und die Fähigkeit, bildhafte Geschichten mit klugen Alltagsbeobachtungen zu verbinden.

Hamburger Abendblatt 06.07.11

Die Musik und die Stimme von Wolfgang Müller zu hören, das bedeutet: der Welt den Rücken zu zeigen, um ihr etwas näher zu kommen. Sich für die Länge eines Liedes umhüllen zu lassen. Von einem, der über die Liebe singt, von alter und gescheiterter, der Miniaturen über das Leben schreibt, von festen und solchen, die in der Schwebe sind. Dazu spielt er seine Gitarre, als wären es drei. […] Was dabei entstanden ist, ist beste Poesie: ein Traum – und dabei sehr real.

Plattentests.de

Dass es immer zwei Seiten gibt, ist zugegebenermaßen nichts Neues, aber hier gibt es sogar noch mehr: sechs. Saiten. Und eine Stimme. Die von Wolfgang Müller aus Hamburg, dem man nicht gerecht wird, wenn man ihn einfach nur als Singer-Songwriter bezeichnet. Er beobachtet staunend den Wellengang des Lebens, ohne gleich zu verraten, dass er selbst mit allen Wassern gewaschen ist. Und damit meinen wir jetzt nicht seinen kunstvoll souveränen Umgang mit der Klampfe und die Tatsache, dass er sein Gefühl trotzdem nie an eine kühle Lässigkeit verkauft, sondern die wunderschöne, lebenskluge Poesie, die er aus den Stirnfalten des Alltags herauspult.

ROTE RAUPE 06/11

Einer der fähigsten Songwriter des Landes und ein wahrer Meister des Beiläufigen, der kleinen Geste.

STERN 17.12.09

Solche Texte – klug, versonnen, konzentriert – sind ganz, ganz selten in Deutschland zu hören. Und solche Melodien – schlicht, reduziert, melancholisch – auch. Noch ist der in Hamburg lebende Songwriter Wolfgang Müller ein Geheimtipp. Aber mit seinem poetisch-schönen Album „Gegen den Sinn“ darf, soll, muss sich das ändern.

Frankfurter Rundschau 30.09.09

Unprätentös und mit einer präzisen Sprache, die wegen ihrer fein gefühlten Genauigkeit seine Zuhörer im Innersten berührt.

Frankfurter Neue Presse 09.09.09

Berühmt wird er […] nicht werden, aber das ist ja oft das Schicksal der Musiker mit den wirklich schönen Liedern. Unbedingte Sensibilität, Klugheit, Poesie statt Pose, hübsch gedrechselte Geschichten – und womöglich Tempowechsel, das passt nicht ins Schema F der Radioanstalten.

Taz 13.09.07

Geschichten über die Liebe und die Stadt werden da ernst, tieftraurig und unaufdringlich zur sparsam mit Piano, Streichern, Schlagzeug oder Kontrabass angereicherten Gitarre gesungen, dass es bisweilen schwer fällt, einen Song gleich im Anschluss noch einmal zu hören.

Märkische Allgemeine 29.09.07

Der Debütant weiß Worte zu setzen, wie das in der deutschsprachigen Musiklandschaft nur wenigen gelingt.

Jazzthetik 09/07

Wer so eine Platte wie „In der Zwischenzeit“ als Debüt herausbringt, hat alles richtig gemacht.

Hamburger Abendblatt 18.10.2007

Was wird aus einem, der Wolfgang Müller heißt und Gitarre spielen kann? Ein Großer, wenn’s gut läuft. Dieser Wolfgang Müller ist ein Großer, aber das wissen noch nicht so viele.

Melodie und Rhythmus 10/07

Schon lange keine so eindringliches, persönliches, berührendes, trauriges, befreiendes, im besten Sinne des Wortes altmodisches Album mehr gehört wie „In der Zwischenzeit“… Ein weiterer Sieg für unsere – laute, banale – Zivilisation. Also, hört zu! Diesem Mann mit dem Allerweltsnamen Wolfgang Müller. Es lohnt sich.